
Fortbildungen & Workshops.
Fachwissen verstehen.
Praxis gestalten. Handlungsmöglichkeiten erweitern.
Meine Fortbildungen verbinden fundiertes Fachwissen mit konkreten Methoden und Fragestellungen aus der Praxis. Sie richten sich an Fachkräfte, Teams und Einrichtungen, die ihr Wissen rund um Autismus, Strukturierung und Visualisierung sowie systemisches Arbeiten erweitern möchten.
Dabei geht es nicht um Patentrezepte, sondern darum, Zusammenhänge besser zu verstehen, neue Perspektiven einzunehmen und passende Handlungsmöglichkeiten für den eigenen Arbeitsalltag zu entwickeln.
Fundiert. Praxisnah. Direkt anwendbar.
Fachwissen ist besonders dann hilfreich, wenn es sich auf konkrete Situationen im beruflichen Alltag übertragen lässt.
In meinen Fortbildungen verbinde ich fachliche Grundlagen mit praktischen Methoden, Fallbeispielen, gemeinsamer Reflexion und konkreten Handlungsmöglichkeiten. Dabei geht es nicht darum, Patentrezepte für den Umgang mit autistischen Menschen zu vermitteln. Vielmehr möchte ich dazu beitragen, Verhalten und Bedürfnisse besser zu verstehen, Situationen differenziert zu betrachten und passende Bedingungen für Teilhabe zu entwickeln.
Meine Fortbildungen richten sich an Fachkräfte, Teams, Einrichtungen und Organisationen und können sowohl als bestehende Seminarangebote als auch individuell auf Ihren Bedarf abgestimmt durchgeführt werden.
Wissen verstehen. Praxis verändern.
Autistische Menschen begegnen Fachkräften in ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Fragen, die im beruflichen Alltag entstehen.
Warum wird eine scheinbar einfache Anforderung zu einer großen Belastung? Wie können Abläufe verständlicher und vorhersehbarer gestaltet werden? Welche Rolle spielen Wahrnehmung, Kommunikation und Reizverarbeitung? Wie können Fachkräfte unterstützen, ohne Selbstbestimmung unnötig einzuschränken?
In meinen Fortbildungen schaffen wir zunächst ein fachliches Verständnis für solche Zusammenhänge. Darauf aufbauend entwickeln wir Möglichkeiten, dieses Wissen auf konkrete Situationen und das jeweilige Arbeitsfeld zu übertragen.
Dabei ist mir wichtig, nicht ausschließlich die autistische Person und ihr Verhalten zu betrachten. Ebenso relevant sind Kommunikation, Erwartungen, Strukturen und Umweltbedingungen.
Meine Themenschwerpunkte
Die konkreten Inhalte einer Fortbildung richten sich nach Zielgruppe, Arbeitsfeld und Fragestellung. Folgende Themen bilden Schwerpunkte meines Angebots:
Autismus verstehen.
Wahrnehmung verstehen. Verhalten einordnen. Teilhabe ermöglichen.
Was bedeutet Autismus eigentlich für die Wahrnehmung und Verarbeitung von Situationen? Welche unterschiedlichen Erscheinungsformen gibt es? Und welche Bedeutung haben Kommunikation, sensorische Verarbeitung, exekutive Funktionen und soziale Anforderungen im Alltag?
Die Fortbildung vermittelt autismusspezifische Grundlagen und verbindet sie mit konkreten Situationen aus der Praxis.
Mögliche Inhalte:
Autismusspektrum und Neurodiversität · Wahrnehmung und Informationsverarbeitung · Kommunikation und soziale Interaktion · sensorische Besonderheiten · exekutive Funktionen · Stress und Überforderung · Ressourcen und Interessen · Teilhabe und Umweltfaktoren

Strukturierungs- & Visualisierungshilfen.

Orientierung schaffen. Selbstständigkeit unterstützen.
Strukturierung und Visualisierung sind nicht nur autismusspezifische Methoden. Sie können Menschen dabei unterstützen, Situationen besser zu verstehen, Anforderungen vorhersehbarer zu machen und selbstständiger handeln zu können.
In dieser praxisorientierten Fortbildung beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Möglichkeiten, Zeit, Raum, Aufgaben, Abläufe und Kommunikation sichtbar und verständlich zu strukturieren.
Neben theoretischen Grundlagen steht insbesondere die praktische Entwicklung und Erprobung geeigneter Hilfsmittel im Mittelpunkt.
Mögliche Inhalte:
Tages- und Wochenpläne · Ablaufpläne · Aufgabenstrukturierung · visuelle Kommunikation · räumliche Strukturierung · Orientierungssysteme · Checklisten · Entscheidungshilfen · individuelle Anpassung · Übertragung in unterschiedliche Arbeitsfelder
Kommunikation autismussensibel gestalten.
Nicht nur sprechen – sondern Verständigung ermöglichen.
Kommunikation gelingt dann, wenn Informationen für alle Beteiligten verständlich und verarbeitbar sind.
In dieser Fortbildung betrachten wir unterschiedliche Kommunikationsweisen und typische Missverständnisse zwischen autistischen und nicht-autistischen Menschen. Gemeinsam entwickeln wir Möglichkeiten, Kommunikation klarer, vorhersehbarer und individueller zu gestalten.
Mögliche Inhalte:
direkte und indirekte Kommunikation · eindeutige Sprache · Verarbeitungsgeschwindigkeit · nonverbale Kommunikation · Visualisierung · Missverständnisse · Bedürfnisse und Grenzen kommunizieren · Kommunikationshilfen · Perspektivunterschiede

Herausfordernde Situationen verstehen.

Erst verstehen. Dann handeln.
Verhalten entsteht nicht ohne Grund.
Statt ausschließlich danach zu fragen, wie unerwünschtes Verhalten möglichst schnell verändert werden kann, betrachten wir, welche Funktion ein Verhalten haben kann und welche Bedingungen zu einer Situation beitragen.
Dabei können beispielsweise Überforderung, fehlende Vorhersehbarkeit, sensorische Belastungen, Kommunikationsprobleme oder nicht passende Anforderungen eine Rolle spielen.
Die Teilnehmenden lernen Möglichkeiten kennen, Situationen systematisch zu analysieren und daraus präventive sowie unterstützende Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.
Mögliche Inhalte:
funktionales Verständnis von Verhalten · Auslöser und Bedingungen · Stress und Überlastung · Meltdown, Shutdown und Rückzug · Kommunikation · Prävention · Deeskalation · Anpassung von Anforderungen und Umweltbedingungen · Reflexion der eigenen Rolle
Systemisch arbeiten im Kontext Autismus.
Menschen im Zusammenhang ihres Lebensumfeldes verstehen.
Autistische Menschen sind Teil von Familien, Schulklassen, Wohngruppen, Teams und anderen sozialen Systemen.
Eine systemische Perspektive hilft dabei, Schwierigkeiten nicht ausschließlich einer einzelnen Person zuzuschreiben, sondern Beziehungen, Erwartungen, Kommunikation und Rahmenbedingungen einzubeziehen.
Die Fortbildung verbindet systemische Grundhaltungen und Methoden mit autismusspezifischen Fragestellungen.
Mögliche Inhalte:
systemische Haltung · Ressourcenorientierung · Perspektivwechsel · Kontext und Wechselwirkungen · Auftragsklärung · Hypothesenbildung · lösungsorientierte Fragen · Arbeit mit Bezugssystemen · Teilhabe und Umweltbedingungen

Für wen sind meine Fortbildungen gedacht?
Meine Angebote richten sich insbesondere an Fachkräfte und Teams aus Bereichen, in denen autistische oder andere neurodivergente Menschen begleitet, beraten, unterrichtet oder unterstützt werden.
Soziale Arbeit & Eingliederungshilfe.
Für Fachkräfte aus ambulanten und stationären Angeboten, Assistenzleistungen, besonderen Wohnformen, Tagesstruktur, Beratungsstellen und anderen Angeboten der Eingliederungshilfe.
Beratungsstellen & therapeutische Arbeitsfelder.
Für Fachkräfte, die autistischen Menschen und ihren Familien beratend oder therapeutisch begegnen und ihr autismusspezifisches Verständnis erweitern möchten.
Kinder- & Jugendhilfe.
Für pädagogische Fachkräfte aus ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten sowie weiteren Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe.
Einrichtungen & Träger.
Für Teams, Einrichtungen und Träger, die ihre Angebote, Strukturen und Arbeitsweisen autismussensibler und teilhabeorientierter gestalten möchten.
Kita & Schule.
Für pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Schulbegleitungen und multiprofessionelle Teams, die autistische Kinder und Jugendliche im Bildungsalltag begleiten.
Unternehmen & Arbeitswelt.
Für Führungskräfte, Teams und andere Verantwortliche, die sich mit Neurodiversität, autismussensibler Kommunikation und passenden Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz auseinandersetzen möchten.
Fortbildung ist mehr als ein einzelner Termin.
Manche Themen lassen sich gut an einem Fortbildungstag bearbeiten. Bei anderen Fragestellungen kann es sinnvoll sein, Lernen als Prozess zu gestalten.
Denkbar sind beispielsweise mehrteilige Formate, bei denen auf einen ersten Fortbildungstag eine Praxisphase folgt. In einem späteren Termin können Erfahrungen ausgewertet, offene Fragen bearbeitet und Methoden weiterentwickelt werden.
Auch eine Kombination aus Fortbildung und anschließender Fachberatung kann sinnvoll sein, wenn ein Team neue Ansätze nachhaltig in den eigenen Arbeitsalltag übertragen möchte.
So gestalte ich meine Fortbildungen.
Fachlicher Input.
Aktuelle fachliche Grundlagen werden verständlich vermittelt und mit dem jeweiligen Arbeitsfeld der Teilnehmenden verknüpft.
Austausch & Reflexion.
Die Erfahrungen und unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmenden sind ein wichtiger Bestandteil der Fortbildung.
Praxisbeispiele.
Konkrete Situationen helfen dabei, theoretisches Wissen auf den beruflichen Alltag zu übertragen.
Fallarbeit.
Nach vorheriger Absprache können konkrete anonymisierte Fragestellungen und Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden aufgegriffen werden.
Übungen & Methoden.
Für pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Schulbegleitungen und multiprofessionelle Teams, die autistische Kinder und Jugendliche im Bildungsalltag begleiten.
Transfer.
Am Ende steht die Frage: Was bedeutet das Gelernte konkret für meinen beruflichen Alltag?
Passend zu Ihrem Team.
Nicht jede Einrichtung benötigt dieselbe Fortbildung.
Deshalb passe ich Inhalte und Gestaltung an Zielgruppe, Arbeitsfeld, Vorwissen und aktuelle Fragestellungen an.
Vor einer Veranstaltung klären wir gemeinsam:
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Wer nimmt teil?
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Welche Erfahrungen und welches Vorwissen sind vorhanden?
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Welche Fragestellungen beschäftigen das Team?
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Welche Ziele soll die Fortbildung erreichen?
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Welcher zeitliche Rahmen steht zur Verfügung?
Auf dieser Grundlage entwickle ich ein passendes Fortbildungskonzept.
Möglich sind beispielsweise Kurzworkshops, halb- oder ganztägige Fortbildungen, mehrteilige Schulungen oder Fachtage.