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Therapie-Sitzung

So läuft Autismustherapie ab.

Kennenlernen. Verstehen. Ziele entwickeln. Gemeinsam arbeiten.

Jede Autismustherapie beginnt mit einem individuellen Anliegen. Deshalb gibt es bei Autismus.Coach kein festgelegtes Therapieprogramm, das für alle Menschen gleich abläuft.

 

Zu Beginn nehmen wir uns Zeit, die Person, ihre Lebenssituation und ihren Unterstützungsbedarf kennenzulernen. Daraus entwickeln wir gemeinsam konkrete Ziele für die weitere Zusammenarbeit.

 

Im Verlauf überprüfen wir regelmäßig, was sich verändert hat, welche Ziele erreicht wurden und wo weitere Unterstützung sinnvoll ist.

Vor dem Beginn

Kontakt & Finanzierung

Über mein Kontaktformular können Sie zunächst unverbindlich Kontakt aufnehmen und mir kurz mitteilen, worum es geht.

 

Autismustherapie kann als Selbstzahlerleistung oder – bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen und entsprechender Bewilligung – als Leistung der Eingliederungshilfe erfolgen.

 

Wenn Sie noch nicht wissen, welcher Weg für Sie infrage kommt, können wir dies gemeinsam besprechen.

Der Ablauf auf einen Blick.

Die Autismustherapie folgt einem klaren, nachvollziehbaren Prozess. Die einzelnen Schritte bauen aufeinander auf und werden individuell an Ihre Lebenssituation angepasst.

01

Erstgespräch

05

Ziele & Therapieplanung

02

Anamnese

06

Autismustherapie

03

Auftragsklärung

07

Entwicklung überprüfen

04

Teilhabeorientierte Bedarfsklärung

08

Ziele fortschreiben

Die einzelnen Schritte.

01 Erstgespräch.

Erst einmal kennenlernen.

Im Erstgespräch lernen wir uns kennen und besprechen Ihr Anliegen.

 

Sie erfahren, wie ich arbeite und wie eine Autismustherapie bei Autismus.Coach grundsätzlich abläuft. Gleichzeitig schauen wir gemeinsam darauf, ob mein Angebot zu Ihrem Unterstützungsbedarf passt.

 

Auch organisatorische Fragen sowie das weitere Vorgehen können hier geklärt werden.

 

Dauer: in der Regel 45 Minuten

03 Auftragsklärung.

Was ist wichtig - und was soll sich verändern?

Gemeinsam entwickeln wir erste konkrete Ziele für die Zusammenarbeit.

Dabei steht die Perspektive der autistischen Person im Mittelpunkt. Wenn es für den Auftrag sinnvoll ist, können zusätzlich Eltern, Angehörige sowie Personen aus Kita, Schule, Ausbildung oder Arbeit ihre Perspektive einbringen.

Wir schauen beispielsweise:

  • Was gelingt bereits gut?

  • Wo entstehen Belastungen oder Barrieren?

  • Was möchte die Person selbst verändern?

  • Welche Veränderungen im Umfeld könnten hilfreich sein?

 

So entstehen erste kurz- und längerfristige Ziele.

05 Ziele & Therapieplanung.

Aus Verstehen wird ein konkreter Plan.

Die Ergebnisse der ersten Phase werden zusammengeführt und gemeinsam besprochen.

 

Daraus entwickeln wir konkrete und überprüfbare Ziele sowie erste Ideen dafür, wie diese erreicht werden können.

 

Bei einer Autismustherapie im Rahmen der Eingliederungshilfe können die Ergebnisse zusätzlich in einem Eingangsbericht festgehalten und mit den relevanten Beteiligten besprochen werden.

 

Die Therapieplanung kann unterschiedliche Bausteine miteinander verbinden:

 

Einzeltherapie · Gruppenangebote · Eltern- und Angehörigenarbeit · Fachberatung · aufsuchende Arbeit · Anpassungen im Lebensumfeld

 

Welche davon sinnvoll sind, richtet sich nach den individuellen Zielen.

07 Entwicklung überprüfen.

Was hat sich verändert?

Therapieziele sollen nicht einfach über einen langen Zeitraum bestehen bleiben.

 

Deshalb überprüfen wir regelmäßig gemeinsam:

 

  • Was gelingt inzwischen besser?

  • Welche Ziele wurden erreicht?

  • Wo bestehen weiterhin Barrieren?

  • Welche Strategien haben sich bewährt?

  • Was braucht die Person aktuell?

Im Rahmen der Eingliederungshilfe kann der Verlauf zusätzlich in einem Entwicklungsberichtfestgehalten werden.

02 Anamnese.

Die Person und ihre Geschichte kennenlernen.

Im nächsten Schritt betrachten wir die bisherige Entwicklung und aktuelle Lebenssituation genauer.

 

Neben Diagnosen und bisherigen Unterstützungsangeboten interessieren mich insbesondere Stärken, Interessen, Bedürfnisse, hilfreiche Strategien und Erfahrungen in wichtigen Lebensbereichen.

 

Je nach Alter und Situation können Eltern oder andere wichtige Bezugspersonen einbezogen werden.

04 Teilhabeorientierte Bedarfsklärung.

Verstehen, wo Teilhabe gelingt - und wo Berrieren entstehen.

Bevor wir die weitere Therapie konkret planen, nehmen wir uns Zeit für eine ausführliche teilhabeorientierte Förder- und Bedarfsklärung.

 

Dazu können Gespräche, gemeinsame Aktivitäten, strukturierte Beobachtungen und – wenn es für die Ziele sinnvoll ist – Termine in relevanten Lebensbereichen gehören.

 

Wir betrachten dabei unter anderem:

 

Lernen & Anforderungen · Kommunikation · Mobilität · Selbstversorgung · Alltag & Wohnen · Beziehungen · Kita, Schule, Ausbildung, Studium & Arbeit · Freizeit & gesellschaftliche Teilhabe

 

Die Orientierung an der ICF bzw. ICF-CY hilft dabei, nicht nur Schwierigkeiten, sondern auch Ressourcen und Umweltbedingungen systematisch einzubeziehen.

 

Wichtig: Dabei handelt es sich nicht um eine medizinische Autismusdiagnostik. Ziel ist es, den individuellen Unterstützungs- und Teilhabebedarf für die Autismustherapie zu verstehen.

06 Autismustherapie.

Gemeinsam an den vereinbarten Zielen arbeiten.

Nun beginnt die kontinuierliche therapeutische Arbeit.

 

Je nach Ziel können wir Situationen gemeinsam reflektieren, Zusammenhänge verständlich machen, neue Strategien entwickeln und erproben oder konkrete Veränderungen im Alltag vorbereiten.

 

Die Autismustherapie kann im Therapieraum und – wenn fachlich sinnvoll – in relevanten Lebensbereichen stattfinden.

 

Auch Eltern, Angehörige, Kita, Schule, Hochschule, Arbeitsplatz oder andere Bezugssysteme können zielbezogen einbezogen werden.

 

Denn Teilhabe entsteht nicht nur im Therapieraum.

08 Ziele gemeinsam fortschreiben.

Weiterarbeiten, verändern oder abschließen.

Die Ergebnisse werden gemeinsam besprochen und die nächsten Schritte geplant.

 

Ziele können erreicht, verändert oder durch neue Ziele ersetzt werden. Auch Häufigkeit, Setting und Inhalte der Autismustherapie können an die aktuelle Situation angepasst werden.

 

Wenn weitere Unterstützung sinnvoll ist, beginnt damit eine neue Therapiephase.

 

Wenn die vereinbarten Ziele erreicht sind und keine weitere therapeutische Unterstützung benötigt wird, kann die Autismustherapie gemeinsam abgeschlossen werden.

Häufige Fragen

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